Das Erreichen der kritischen Masse

Eine kosmische Geschichte von Stefan Andromis Herbert – November 2020

Es war einmal eine Menschheit, die auf einem kleinen Planeten am äußeren Rand einer Spiralgalaxie lebte. Die Bewohner erfuhren dort ein Bewusstsein außerhalb der Einheit mit der Schöpfung. Dies zeigte sich darin, dass sie sich gegenseitig teils aufs Heftigste bekriegten und die Natur ihres Planeten immer mehr zerstörten. Ihr Wirtschaftssystem basierte noch auf Geld, ohne das man keine Waren der Dienstleistungen erhalten oder weitergeben konnte.

Die Menschheit an sich war allerdings nicht schlecht, sie besaß wunderbare Potentiale, wie Nächstenliebe und Mitgefühl, welches allerdings oft nicht gelebt wurden. Stattdessen war ihr Handeln immer wieder von Verurteilungen, Machtstreben, Schuldvorwürfen und Egoismus geprägt. Nun kam eine Zeit, in der für sie gemäß des großen Schöpfungsplans der Aufstieg in das höheren Bewusstsein der Einheit, der vollkommenen Liebe und des Lichts vorgesehen war.

Zwar gab es schon viele Bemühungen seitens des Planetenwesens Gaia, den Engel-Hierarchien und verschiedenen intergalaktischen Sternenvölkern, das Bewusstsein der Menschheit anzuheben, doch noch immer war die für den nächsten Schritt im Prozess des Aufstiegs notwendige kritische Masse nicht erreicht. Deshalb trafen sich diese und andere beteiligte Wesenheiten, um gemeinsam zu beraten, was noch zusätzlich getan werden kann.

Gaia begann diesen Austausch mit der Bemerkung, dass der Veränderungsprozess auf der physischen Ebene geschehen müsste, da sich die physischen Körper der Menschen in der niedrigsten Schwingungsfrequenz befanden und der Effekt somit am größten wäre. So sagte sie: „Die Menschen sind Teil der Natur meines Planeten, deshalb möchte ich über diese Natur einen Weg finden, auf der körperlichen Ebene die notwendige Transformation anzustoßen. Dazu benötige ich Eure Unterstützung. Würdet Ihr für diesen Prozess einen energetischen Lichtimpuls bereitstellen, der in einer DNA genetisch verankert werden kann?

„Liebe Gaia, wir danken Dir.“ antwortete Erzengel Michael einer der führenden Wesenheiten der Engel-Hierarchien. „Selbstverständlich erhältst Du von uns alle hierfür notwendigen Energien aus den höchsten Schöpfungsebenen. Ich schlage dazu eine Lichtfrequenz vor, die den Menschen dazu befähigt, ihre Denkstrukturen auf das bedingungslose Sein auszurichten.“

„Bitte beachte, dass wir uns in einem sehr sensiblen Moment des Aufstiegs befinden, auf den wir bereits seit Äonen hinarbeiten“, entgegnete Ashtar, der Kommandant einer Flotte von Lichtschiffen. Sie stammten von den unterschiedlichsten Sternensystemen dieser und anderer Galaxien, welche dem großen Schöpfungsplan dienend, die Menschheit auf ihrem Weg der Bewusstwerdung bereits von Anfang an begleiteten.

Die Lichtschiffe hatten auch die Aufgabe die Menschheit zu retten, falls sie durch eine apokalyptische Katastrophe in Gefahr gewesen wäre. Doch das sollte nur im größten Notfall geschehen. Das vorrangige Ziel der Besatzungen bestand darin, die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu beobachten, zu analysieren, diese Informationen den Engel-Hierarchien zur Verfügung zu stellen und ihnen zu helfen, die daraus getroffenen Entscheidungen mit umzusetzen.

Weiter sagte Ashtar: „Jeder Eingriff in das irdische Geschehen möge gut bedacht werden, Wir haben bereits sehr viel Zeit und Energien investiert. Außerdem habe ich Mitglieder aus meinem Kommando unten auf der Oberfläche, die in dieser Zeit inkarniert sind, um den Aufstiegsprozess von dort zu begleiten. Sie sind bereits zu einem großen Teil erwacht und für sie sollte es keine unnötigen Belastungen geben.“

Michael entgegnete dem: „Bei uns sieht es genauso aus. Auch Engelwesen haben sich innerhalb der irdischen Menschheit inkarniert, um ihnen Liebe und Heilung zu geben. Verehrte Gaia, sollten sie besonders geschützt werden?“

„Danke für Eure wertvollen Anmerkungen“, antwortete Gaia. „Ich werde sie mit berücksichtigen. Diejenigen, welche bereits erwacht sind, sollen keine unnötigen Behinderungen erhalten. Doch, lieber Ashtar, lieber Michael, es gibt auch Wesenheiten aus Euren Gemeinschaften, die bisher ihrer Rolle in dem Geschehen noch nicht bewusst sind und damit ihren Platz noch nicht eingenommen haben. Auch diesen möchte ich die Möglichkeit geben, jetzt zu erwachen. Sicherlich werden auch sie für das zukünftige Geschehen gebraucht.“ Ashtar und Michael bejahten dies.

„Ich nehme wahr, dass wir uns einig sind.“, erwiderte Metatron daraufhin erfreut, der innerhalb der Engel-Hierarchien der Schöpfungsquelle am nächsten stand und damit auch deren Sprachrohr war. „Dann bitte ich Dich, geliebte Gaia, Deinen Vorschlag umzusetzen, damit wir im Rahmen des kosmischen Schöpfungsplans für die Erde und der Menschheit in die nächste Phase übergehen können.“

Und so geschah es, dass Gaia einen Virus schuf, der anschließend genetisch mit dem Lichtimpuls der bedingungslosen Liebe versehen wurde. Sie fand auch einen Weg, ihn auf der physische Ebene durch eine der vielen Gen-Labore entstehen zu lassen. Da die Menschen global sehr vernetzt waren, war es ein leichtes, ihn in allen wichtigen Regionen des Planeten zu verbreiten.

Jeder Mensch, der den notwendigen Bewusstseinsschritt noch nicht getan hatte, wurde auf diese Weise mit der göttlichen Liebesschwingung infiziert. Allerdings gab es bei einigen körperliche Reaktionen, wenn sich ihre energetischen Systeme gegen die Integration dieser Energien wehrten. Da sich diese Abwehrreaktionen teils lebensgefährlich auswirkten, erschreckte es die Menschen sehr. Deshalb begannen sie das Virus zu bekämpfen und die Ausbreitung mit allen Mitteln zu verhindern.

Auch gab es vereinzelte, die sich in dieser Zeit entschieden, den nächsten Schritt im Aufstiegsgeschehen nicht in der derzeitigen Verkörperung mitzugehen. Diese nutzten die ausgelösten Erkrankungen, um die physische Ebene zu verlassen und auf diese Weise ins Licht zurückzukehren. Dadurch kam bei immer mehr Bewohnern des Planeten die Angst auf, ebenfalls schwer zu erkranken und möglicherweise sogar am Virus zu sterben.

Weil die Menschen durch ihr niedrigeres Bewusstsein nicht an die universale Quelle angeschlossen waren, hatten sie auch keine Wissen darüber, was auf ihrem Planeten wirklich geschah und sahen das Virus als eine hochgefährliche Bedrohung an. Doch war dieses Verhalten von allen Beteiligten vorhergesehen worden und so bemühten sich besonders die Engelreiche in dieser Zeit sehr, die Menschen in ihrer schwierigen Lebenssituation bestmöglich zu begleiten. Dazu verbreiteten sie viel Liebe, Kraft und vor allem die Hoffnung, dass letztendlich alles gut werden wird.

Es war eine schwere Zeit für die Planetenbewohner. Überall auf der Welt gab es Ängste, sich zu nahe zu kommen und sich dadurch zu infizieren. Deshalb gab es viele, die sich beispielsweise nicht mehr trauten, sich gegenseitig zu umarmen, wie sie es früher von Herzen gerne taten. Die Regierungen der Welt verboten zudem große Feierlichkeiten, Reisen in andere Länder und viele Veranstaltungen. Dadurch wollten sie verhindern, dass sich das Virus weiter ausbreitet und noch mehr Leid verursacht.

Doch vermochten sie seine Verbreitung auf diese Weise nur einzuschränken, aber nicht gänzlich zu verhindern. Die Verbote lösten unter den Bürgern zudem viel Wut auf die Regierungen aus. Auch wurden jene Menschen sehr einsam, die sich nicht trauten, ihre Wohnungen zu verlassen, um Freunde und Verwandte zu treffen. Die Maßnahmen schadeten zudem erheblich der Wirtschaft in den betroffenen Ländern und um Armut und Arbeitslosigkeit zu verhindern, wurde viel Geld in die Finanzsysteme gepumpt, was deren Stabilität stark gefährdete.

Auch für die inkarnierten Engel- und Sternenwesen war die Zeit besonders herausfordernd. Obwohl sie einst aus den höheren Bewusstseinsdimensionen der Schöpfung gekommen waren, so verloren sie bei der Geburt in diese Welt ihre Rückbindung und wussten deshalb nicht mehr, wer sie waren und woher sie kamen. Aus diesem Grunde verstrickten sie sich in das irdische System, in dem sie beispielsweise ungeliebte Jobs nachgingen, um das Geld für ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Auch erlebten sie die gleichen Konflikte in ihren Beziehungen zu Eltern, Freunden und in Partnerschaften, welche aus dem Bewusstsein der Trennung heraus entstanden.

Für sie war diese Krise die große Prüfung, in der sich zeigte, ob sie bereit waren, sich in das Vertrauen der universalen Schöpfung zu begeben und ihren Platz in dem kosmischen Plan für den Aufstieg der Menschheit einzunehmen. Diese Zeit war für sie auch deshalb schwierig, weil ihre Ansichten über die Welt und auch über das Wesen des Virus nicht anerkannt und deshalb durch das etablierte System bekämpft wurden. Doch sie wurden von den Engel-Hierarchien und den Besatzungen aus den Lichtschiffen heraus göttlich geführt, so dass sie trotzdem gut durch diese für sie so dunkle Zeit gehen konnten.

Dann begann der Lichtimpuls in den infizierten Menschen zu wirken. Seine Energie der bedingungslosen Liebe pflanzte sich in die Herzen der Menschen und begann die göttliche Flamme in ihnen zu aktivieren. Dadurch spürten mehr und mehr Menschen, in was für einer Welt sie lebten und fühlten eine immer tiefere Verbundenheit miteinander. Das veränderte ihr Denken und sie verloren ihre Ängste vor dem Virus.

Diese innere Veränderung bewirkte, dass sich auch ihr Leben wandelte. Sie verloren mehr und mehr das Interesse an dem Besitz von Geld, konsumierten immer weniger und zeigten stattdessen mehr Mitgefühl, gegenseitige Wertschätzung und Achtung füreinander. Auch verstanden sie nun, dass sie Teil der Natur und auch Teil der Erde waren und das es nicht gut war, die Natur zu zerstören und die Erde auszubeuten. So begannen sie diese wieder mehr zu ehren. Das Bewusstseinswesen Gaia spürte dieses veränderte Verhalten und freute sich sehr über den Wandel unter den Menschen.

Durch diese Bewusstseinsveränderung stieg die Schwingungsfrequenz der Menschheit wie vorhergesehen an und erreichte bald die kritische Masse, die notwendig war, um die nächste Phase des Aufstiegs einleiten zu können.

Fortsetzung folgt…

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