Das Leben ist ein Spiel

Schon lange fasziniert mich die Sichtweise, unser Leben als ein Spiel zu sehen. Wenn wir dies tun, betrachten wir es weniger aus dem ernsthaften Verstand heraus, sondern mehr aus einem offenen und neugierigen Herzen. Wenn wir mit anderen Menschen zusammen spielen, fühlen wir uns mehr miteinander verbunden und es entsteht ein besonderes Gemeinschaftsgefühl. Spielen wir für uns ganz alleine, sind wir ganz bei uns selbst.

Dabei vergleiche ich das Leben am liebsten mit dem Mensch-ärgere-dich-nicht Spiel. Denn so wie dieses Brettspiel aus Höhen und Tiefen besteht, so ist es ja auch im Leben. Mal gewinnst Du, mal verlierst Du, mal wirfst Du Mitspieler hinaus, mal wirst Du selbst rausgeworfen. Das Spiel basiert auch auf Zufall, es gewinnt also nicht jener mit der größten Intelligenz, wie beim Schach oder der stärkste oder schnellste, wie bei verschiedenen Ballspielen.

Mein Vorschlag wäre deshalb, die Corona-Krise auch als ein Spiel zu betrachten. So wie es bei Monopoly ein Gefängnis gibt, so gibt es hier die Quarantäne. So wie man oft Niederlagen durchleben muss, ist im Moment die Zeit, einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Natürlich kann ich mich darüber aufregen, kann mich ärgern und alles nur schwarz sehen. Aber ich kann diese Situationen auch, wie in einem Spiel betrachten, die aktuellen Spielregeln akzeptieren und das Beste daraus machen.

Diese andere Sichtweise soll die derzeitige Situation nicht verharmlosen, sondern nur eine Anregung sein, sie aus einem alternativen Blickwinkel zu betrachten oder eine andere Einstellung dazu zu finden. Wenn Du damit nicht klar kommst oder Du meinst, das es der aktuellen Situation nicht angemessen, musst Du ja nicht mitspielen.

Liebe Grüße,

Stefan Andromis Herbert

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