Existenz von Außerirdischem Leben und ihre Auswirkung auf unsere Gesellschaft
Von: Stefan Andromis Herbert
Datum: 05.07.2026
Die Existenz von Außerirdischen und ihre Anwesenheit hier auf der Erde ist für mich in diesem Jahr 2026 ein wichtiges Thema. Es fing schon mit dem Tod des Autors und Globetrotters Erich von Däniken am 10. Januar an, durch den ich mich wieder an die Prä-Astronautik erinnerte. Sie handelt von Außerirdischen, die in der Zeit der Antike hier auf der Erde erschienen, um die Entwicklung der Menschheit zu beeinflussten.
Wenn sie uns damals besuchten, besteht auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie immer noch hier sind. Damit beschäftigt sich das zweite Ereignis dieses Jahres, der Film „Disclosure Day – der Tag der Wahrheit“ von Steven Spielberg, der genau fünf Monate später in die deutschen Kinos kam.
Ich fand den Film total spannend. Als die Existenz von Außerirdischen zum Ende hin weltweit bekannt gemacht wird, hat er mich auch sehr berührt. Doch geht es auch um die Frage, was es für unsere Gesellschaft und speziell für Christen bedeuten würde, wenn bekannt wird, dass Leben außerhalb der Erde existiert.
In dem Film gibt es zwei Organisationen, die gegeneinander arbeiten. Die eine will die Veröffentlichung der brisanten Dokumenten verhindern, weil sie befürchtet, dass die Menschheit damit noch nicht umgehen kann. Die andere Seite glaubt, dass sie dies könnte und das es deshalb Zeit wäre, die Wahrheit bekannt zu machen. Außerdem wird in dem Film eine Zeit politischer Krisen und kriegerischer Spannungen beschrieben, in welcher die Menschheit durch die Existenz von Außerirdischen wieder mehr zueinander finden könnte.
Die Außerirdischen werden als friedlich beschrieben und haben die Absicht der Menschheit zu helfen. Durch die Verwendung höherer Bewusstseins-Technologien sind sie in der Lage, bei den Menschen besondere Fähigkeiten freizulegen, wie Medialität und das Verstehen und Sprechen von Sprachen, die man nie gelernt hat.
Doch geht es mir weniger um die Enthüllungen an sich und damit weniger um einen Beweis von außerirdischen Existenzen, sondern was ein solcher Kontakt bei uns gesellschaftlich bedeuten würde. Das kam mir in dem Film etwas zu kurz, war aber auch sicherlich nicht Spielbergs Grundanliegen.
Szenarien über Begegnungen mit Außerirdischen
Dabei gibt es Wissenschaftler, welche sich mit diesen Fragen in dem Bereich der Exosoziologie beschäftigen. Für sie wird die Kenntnis über außerirdisches Leben in verschiedene Szenarien eingeteilt. Das Signalszenario bedeutet, dass künstliche durch außerirdische Intelligenzen entstandene Radio-Signale empfangen werden. Je weiter weg die Quelle dieser Signale ist und damit je unwahrscheinlicher ein direkter Kontakt erscheint, desto weniger Einfluss wird dieses Szenario auf uns Menschen haben.
Beim Artefaktszenario gibt es Entdeckungen von Materialien oder Objekten, welche die Außerirdischen hinterlassen haben. Auch hier ist der Einfluss auf unser Leben nicht sehr groß sein, wenn die Objekte sehr alt sind oder in großer Entfernung von uns entdeckt wurden. Je näher allerdings diese Signale oder die Artefakte räumlich und zeitlich zu uns gefunden wurden, desto mehr beeinflussen sie uns auch persönlich.
Gewichtiger werden dagegen Begegnungsszenarien eingestuft mit Sichtungen von außerirdischen Raumschiffen oder gar den Wesen selbst. Von allen Szenarien, sollten diese unser Leben und unsere Weltanschauungen deshalb am stärksten verändern. Hier würde ich sogar noch eine Stufe weitergehen zu Kontaktszenarien, bei denen wir mit außerirdischen Wesen direkt kommunizieren.
Kontaktszenarien finden sich in diversen Kinofilmen, welche mich auch am meisten faszinieren wie Contact mit Jodi Forster aus dem Jahre 1997 oder Arrival vom Regisseur Denis Villeneuve aus dem Jahre 2016. Aber auch „K-PAX – Alles ist möglich“ aus dem Jahr 2001 kann ich sehr empfehlen.
In diesen Filmen treten die Außerirdischen friedlich auf und sind der Menschheit wohlwollend gesinnt. Jetzt könnte man denken, das ist sehr einseitig, da Außerirdische theoretisch auch aggressiv sein können und uns vernichten oder beherrschen möchten. Beispiele hierfür wären Independence Day von Roland Emmerich (1996) oder Krieg der Welten auch von Steven Spielberg aus dem Jahre 2005.
Doch sind diese für mich nicht interessant, weil es nicht wirklich zu Kontakten mit den Außerirdischen kommt. Es gibt keine konstruktive Auseinandersetzung mit ihnen und man erfährt nichts über ihre Kultur, ihre Ethik und ihr Denken, was für mich am Spannendsten ist. Denn nur dadurch können sie unser Leben bereichern und uns individuell, wie auch kollektiv weiterentwickeln lassen.
In K-PAX besucht ein Außerirdischer mit dem Namen Prot die Erde und erscheint uns in menschlicher Gestalt. Er erzählt, dass die Bewohner seines Planeten nicht in Familienstrukturen leben, weshalb die Kinder nicht nur die Eltern, sondern viele andere Bezugspersonen haben.
Dadurch entstehen aus seiner Sicht keine emotionalen Beziehungen, was zur Folge hat, dass er während seiner Reise zur Erde von seiner Gemeinschaft nicht vermisst wird. Doch weiß er andererseits, dass die Menschen hier auf der Erde, mit denen er sich angefreundet hat, ihn vermissen werden, wenn er nach K-PAX wieder zurückreist. Und genau das fasziniert ihn bei uns Menschen.
Auf K-PAX gibt es nach seinen Worten auch keine Ehen, keine Regierungen und keine Gesetze, welche das Zusammenleben regeln. Auf die Frage, wie dieses funktioniert, antworte er ganz selbst verständlich: Jedes Lebewesen im Universum weiß selbst, was richtig und falsch ist. In diesem Zusammenhang weist er darauf hin, das wir auf der Erde noch nach den alten Gesetzen „Auge um Auge“, „Zahn um Zahn“ leben und die Botschaften von Jesus und Buddha noch nicht verstanden hätten.
Doch muss die Kommunikation mit den Außerirdischen nicht immer in Worten geschehen. In Arrival teilen sich die außerirdischen Wesen mit den Menschen über kreisförmige Tintenkleckse mit. Dabei wird ein kompletter Satz mit all seinen Wörtern gleichzeitig gebildet, worin sich auch ihr Denken ausdrückt. Denn dieses hat nicht wie bei uns eine lineare Struktur mit einem Satzanfang und einen Satzende. In ihrem Denken kennen sie somit auch keine Vergangenheit oder Zukunft, sondern nur das Jetzt.
Die Hauptperson Dr. Louise Banks, taucht tief in dieses Denken ein und erfährt dadurch Visionen über ihr zukünftiges Leben. Das sprach mich sehr an, weil eines meiner Lieblingsthemen unsere Bewusstseinsentwicklung ist und wie wir über uns hinauswachsen können, um uns aus unserem irdischen Begrenzung zu erheben und zu kosmischen Menschen zu werden.
Außerirdische müssten auch nicht in physischer Gestalt erscheinen, wie es seit dem Ereignis von Roswell im Jahre 1947 medial verbreitet wird. In dem Film Contact existieren sie in einer höheren Bewusstsein-Ebene, wo sie sich der Astronomin Eleanor Arroway in Gestalt ihres in ihrer Kindheit verstorbenen Vaters zeigen. Für mich erscheint diese Umgebung wie die feinstoffliche Welt oder die vierte Dimension.
Auch in dem Film „2001: Odyssee im Weltraum“ von Stanley Kubrick (1968) wird David Bowman durch den Flug in den schwarzen Kubus aus meiner Sicht in eine höhere Dimension transportiert, in welcher er sein Leben bis zum Tod durchläuft und als Sternenkind wiedergeboren wird.
Die Existenz von außerirdischem Leben in höheren Dimensionen könnte auch der Grund sein, weshalb Projekte wie SETI noch keine Radio-Signale von ihnen entdeckt haben und wissenschaftlich nachweisbare Artefakte bisher nicht gefunden worden sind. Dann wären sie zwar da, doch können wir sie mit unserem begrenzten Bewusstsein nicht sehen und glauben deshalb, es gäbe kein außerirdisches Leben.
Das entspricht auch meiner eigenen Vorstellung von einem mehrdimensionalen Aufbau unseres Kosmos, in welcher unsere physische Ebene eher die niedrigere ist, auf der wir auch nicht in der Lage sind, größere Entfernungen im Universum zurückzulegen. Denn wenn wir es auch schaffen würden, uns mit Lichtgeschwindigkeit zu bewegen, so benötigen wir bereits zum nächst gelegenen Sonnensystem Alpha Centauri über vier Jahre.
Deshalb müssen Außerirdische, die uns besuchen, meiner Ansicht nach interdimensional reisen können oder gar aus einer höheren Dimension stammen. In dem Film K-PAX erzählt Prot, dass Albert Einstein zwar bewiesen hätte, dass es nicht möglich ist, mit einem Raumschiff auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, aber das würde nicht bedeuten, dass man nicht mit Lichtgeschwindigkeit selbst reisen könnte.
Welche Auswirkungen hätten Kontakte mit Außerirdischen?
Doch interessiert mich weniger, wie Außerirdische hier zur Erde kommen. Denn wenn sie hier sind, haben sie sicherlich einen Weg gefunden, den wir uns im Moment nicht vorstellen können, weil diese Technologie uns noch fremd ist. Auch wenn wir eine solche Technologie aus unserem derzeitigen Wissen heraus noch nicht verstehen, bedeutet dies ja nicht, dass keine Außerirdischen zu uns finden könnten.
Ich war auch schon immer davon überzeugt, dass es Außerirdische auf der Erde gibt und hatte wohl deshalb nie das Bedürfnis, dies zu beweisen. Stattdessen hat mich mehr interessiert, warum sie hier sind und ob sie für uns eine Botschaft haben. Dann machen solche Begegnungen für uns Menschen auch einen Sinn und wir können uns durch sie weiterentwickeln. Begegnungen mit aggressiven Außerirdischen wie in „Independence Day“ oder „Krieg der Welten“ interessieren mich aus den gleichen Gründen nicht, da sie uns in unserer Entwicklung nicht weiterbringen.
Diese Weiterentwicklung ist allerdings nur möglich für Menschen, die offen hierfür sind. Das bezieht sich nicht nur auf Kontakte zu Außerirdischen, sondern allgemein an dem Interesse an neuen Impulsen aller Art. Dazu gehört es für mich auch, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, beziehungsweise aus der eigenen „Bubble“ wie es heutzutage heißt, hinaus zu denken.
Doch sind dies Eigenschaften, die ich bei der derzeitigen Zunahme an Polarisierungen im Denken der Menschen immer mehr vermisse. Dadurch könnte es für Außerirdische sogar gefährlich sein, wenn sie mit einer Menschheit Kontakt aufnehmen, die nur Machtinteressen im Sinn hat, von Profitgier besessen ist und deshalb eher aggressiv reagieren und sie verletzten oder gar töten möchten.
Warum sollten sich Außerirdische dies antun? Da warten sie doch lieber, bis wir unser pubertäres Verhalten überwunden oder uns selbst ausgelöscht haben. Es kann natürlich auch sein, dass ihr Auftauchen die Menschheit erst dazu bringt, sich bewusster mit sich selbst auseinanderzusetzen. Doch wie wahrscheinlich wäre dies in einer Welt, die immer mehr von nur wenigen machtorientierten Männern reagiert wird?
Wenn es demnächst wirklich einen Enthüllungs-Tag geben sollte, an dem faktische Beweise über die Existenz von außerirdische Intelligenzen an die Öffentlichkeit gelangen, würden die Menschen zwar damit konfrontiert werden, dass wir hier auf der Erde nicht die einzigen Lebewesen im Universum sind, doch würde sich dadurch schon eine Veränderung hin zu einem höheren kosmischen Bewusstsein ergeben?
Bis Anfang des 17. Jahrhundert dachten die meisten Menschen, die Erde wäre im Mittelpunkt unseres Sonnensystems. Dann gab es Wissenschaftler wie Kopernikus und Galilei, welche bewiesen, dass die Sonne im Mittelpunkt steht und die Erde um sie herum kreist. Irgendwann wurde dieses neue Weltbild zum gängigen Denken.
Einige Jahrhunderte später stellten die Wissenschaftler fest, dass unsere Milchstraße aus vielen hunderten von Milliarden Sternen besteht und wir nicht im Mittelpunkt liegen, sondern am äußeren Rand. Seit einigen Jahren entdecken Astronomen immer mehr Sterne, die auch von Planeten umkreist werden. Damit erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit, dass sich auch in anderen Sternensystemen Leben gebildet haben könnte.
Diese Entdeckungen relativierten also immer mehr unsere früheren Vorstellungen von einer einmaligen und hervorgehobenen Existenz von uns Menschen in unserem Universum. Zwar können wir uns dadurch nicht mehr als die Krone der Schöpfung im ganzen Kosmos bezeichnen, doch vielleicht sind die Konsequenzen für unsere Gesellschaft trotzdem weniger schlimm, als es sich viele Wissenschaftler oder Politiker vorstellen.
Auswirkungen auf die großen Religionen
Was für Auswirkungen hätten das Vorhandensein der Existenz von außerirdischen Intelligenzen auf die großen Religionen? Bei den asiatischen Religionen oder Weltanschauungen sehe ich hier keine bedeutenden Konflikte. Dort gibt es wie im Buddhismus, Taoismus oder Konfuzianismus keinen zentralen allmächtigen Gott mit einem auserwählten Volk, der beleidigt oder eifersüchtig reagieren könnte.
In den drei abrahamitischen Religionen dem Christentum, Judentum und Islam könnte ich mir schon eher Glaubenskrisen vorstellen. In dem Film Contact wird dies durch eine dogmatische christliche Sekte beschrieben, die sich wegen der Existenz der Außerirdischen in ihrem bisherigen Weltbild bedroht fühlt und gar einen Anschlag verübt.
Steven Spielberg bietet in dem Film „Disclosure Day“ für Christen sogar eine Lösung an. Dort wird die Oberin eines Klosters gefragt, was die Existenz von Außerirdischen für ihren Glauben bedeuten würde, da Gott uns Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat. Daraufhin antwortet sie, dass es heißt, die Menschen seinen Gottes höchste Schöpfung „auf Erden“ und würde somit nicht ausschließen, dass es weitere göttliche Schöpfungen außerhalb der Erde gäben könnte.
Wie die religiösen Führungen mit dem Thema umgehen werden, hängt sicherlich davon ab, wie sehr sie die Andersartigkeit anderer in den Weltanschauungen und im Glauben, sowie die körperliche Andersartigkeit akzeptieren können. Doch das bezieht sich nicht nur auf außerirdische Intelligenzen, sondern zeigt sich in der gesamten Geschichte der Religionen. Sollte die Menschheit diese Akzeptanz noch nicht erreichen können, wäre unser Bewusstsein noch zu begrenzt und damit wären wir noch nicht bereit für den Kontakt mit Außerirdischen.
Die Erweiterung unseres Bewusstseins
Der erste Schritt hin zu einer mehr kosmischen Sichtweise auf unsere Welt geschah für mich bereits in den Jahren 1967/68. Damals entstanden die ersten Fotos von der Erde aufgenommen aus dem Weltraum. Diese zeigten uns, wie einzigartig, wunderschön und auch wie zerbrechlich unser Planet ist.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass aus dem Weltraum betrachtet auf der Erde keine nationalen oder ethnischen Grenzen zu sehen sind, in die wir unsere Welt politisch einteilt haben. Das kann uns bewusst machen, dass die Erde zu uns allen gehört und das wir in Bezug auf globale Konflikte alle in einem „Boot“ sitzen.
Aber vielleicht würde uns der Kontakt mit außerirdischen Lebensformen auch weiterhelfen. Denn von ihnen könnten wir im positiven Sinne neue Impulse erhalten, wie wir auf unserem Planeten zu mehr Frieden finden, wie wir eine stabilere Wirtschaft gestalten, die nicht von einem labilen Finanzsystem abhängig ist, wie wir die Menschen weltweit besser ernähren können und wie wir wirklich gesünder leben.
Ich stelle mir dies vor wie bei einem Dorf, in welchem die Bewohner Jahrtausendelang isoliert gelebt haben und alles selbst erfinden und alle Konflikte alleine lösen mussten. Dies könnte bisher mehr schlecht als recht geschehen sein. Wenn sich dann zeigt, dass es noch andere Dörfer gibt, kann man sich gegenseitig austauschen, wie diese Konflikte dort gelöst werden und und welche Möglichkeiten die anderen gefunden haben, sich ihr Leben zu erleichtern.
So kann gegenseitiger Austausch ein wahrer Segen sein. Ein für mich wichtiges Motto lautet deshalb: Kommunikation ist alles. Wenn wir es schaffen, mehr offener und wahrhaftiger miteinander zu sprechen und uns dabei wirklich zuzuhören, würden sich die meisten Probleme und die dahinterliegenden Ängste in Luft auflösen. Das funktioniert für mich im Kleinen, wie im Großen.
Weil für mich deshalb alle Konflikte oder Krisen lösbar sind, gehe ich zuversichtlich in die Zukunft. Gleich ob wir an Außerirdische glauben oder nicht, ob wir davon überzeugt sind, dass sie friedlich sind oder nicht. Meiner Ansicht nach kommt es darauf nicht an. Wichtiger wäre mir, dass wir selbst beginnen, etwas an dem Zustand der Welt zu verändern. Ob wir dies nun aus eigener Kraft tun oder ob wir jemanden fragen, der uns unterstützen kann.
Vielleicht ist das Bild, welches wir von Außerirdischen haben, auch eher ein Spiegel unseres eigenen Inneren. Sehen wir sie als böse, dann spiegeln sie uns unsere eigenen bisher verdrängten Schattenaspekte. Sehen wir sie als friedlich und lichtvoll, spiegeln sie uns unser eigenes inneres Licht und unseren eigenen inneren Frieden.
Darum ist es für mich auch weniger wichtig, ob es demnächst einen Enthüllungs-Tag wirklich geben wird. Wenn ja, dann geht es mir nicht um die Informationen, die enthüllt werden würden. Das würde auch nur bedeuten, dass die Ufo-Begeisterten weltweit sagen könnten, sie hätten es schon immer gewusst und stolz darauf sein könnten, dass sie mit diesen Verschwörungen Recht hatten.
Nein, es geht eigentlich um uns, um unsere Sichtweise auf uns selbst, auf unsere Welt und auf den Kosmos. Es ist die Frage, ob wir uns weiterhin als irdische Verkörperungen sehen möchten, die morgens aufstehen, zur Arbeit gehen, abends nach Haue kommen, sich vor den Fernseher setzen und dann wieder zu Bett gehen.
Wenn wir das nicht mehr möchten, sollten wir unser bisheriges begrenztes Denken erweitern. Dann benötigen wir diesen Enthüllungs-Tag nicht mehr. Dann haben wir bereits das enthüllt oder offenbart, was tief in uns angelegt ist: unser einzigartiges multidimensionales Sein, mit dem wir ein wertvoller Teil einer kosmischen Wesensgemeinschaft sind, uns allerdings gleichzeitig auf diesem Planeten in einem irdischen Körper in einem Bewusstsein der Begrenzung erfahren.



