Botschaft zum Jahr 2026 – die Chance eines Neuanfangs

Von: Stefan Andromis Herbert
Datum: 09.01.2026

Ich hoffe, Ihr seid gut ins Neue Jahr gekommen? Ich war das erste Mal Silvester nicht in Deutschland, sondern in Thailand und habe den Jahreswechsel in Bangkok miterlebt. Dort habe ich am Silvestertag auf dem Tempel Golden Mount ein kleines Ritual gemacht für das, was ich mir für 2026 wünsche.

Groß gefeiert habe ich dann um Mitternacht nicht. Für die Thailänder ist dieser Tag von geringerer Bedeutung, weil für sie Neujahr am 13. April stattfindet. An diesem Datum feiern sie auch den Frühlingsanfang, der nach der vedischen Astrologie nicht am 21. März ist, sondern 24 Tage später.

Dadurch ist mir bewusst geworden, dass Neujahr am 1. Januar nach dem gregorianischen Kalender eine speziell westliche Sichtweise ist, die wir wahrscheinlich schon in der Kolonialzeit in die ganze Welt getragen haben. Der Vorteil besteht natürlich darin, dass wir in diesem System weltweit Hotel- und Flugbuchungen vornehmen können.

Der Nachteil ist eine Gefahr für die traditionellen Kalendersysteme dieser Länder durch die Internationalisierung immer mehr in Vergessenheit zu geraten. Auch orientieren sich die Thailänder bei der Zählung der Jahre nicht an der Geburt Christi, sondern am Todesjahr von Siddhartha Gautama 544 v. Chr. Daraus ergibt sich, das bei ihnen demnächst das Jahr 2568 BE (Buddhas Era) beginnt.

Nach unserem westlichen Kalender haben wir nun das Jahr 2026 erreicht. Um es qualitativ einzuordnen, nehme ich die Quersumme und erhalte die Zahl 1. Numerologisch betrachtet, steht dieses Jahr deshalb für einen Neuanfang oder einem Neubeginn. Es ist eine dynamische Zahl und steht für Aktivität, astrologisch gesehen ist es die Qualität des Widders, im Tarot der Magier.

Dieses Jahr bietet sich deshalb an, neue Projekte zu beginnen oder etwas Grundlegendes in seinem Leben zu verändern. Voraussetzung dafür ist, dass ihr in dem vergangenen Jahr 2025 (Quersumme 9) etwas Altes, was nicht mehr zu eurem Leben gehört, abgeschlossen habt. Oftmals muss dazu etwas losgelassen werden, damit es auch zu diesem neuen Anfang kommen kann.

Das kann deshalb durchaus ein schmerzhafter Prozess gewesen sein. Solltet ihr diesen im vergangenen Jahr noch nicht abgeschlossen haben, so vermag dies auch in der ersten Hälfte dieses Jahres geschehen. Geht also nicht zwangsläufig davon aus, dass jetzt das Neue im Leben automatisch zu euch kommen, denn dies geschieht nur, wenn ihr die innerlichen Voraussetzungen dafür geschaffen habt.

Ich habe auch immer wieder gelesen, dass dieses Jahr nach dem chinesischen Kalender das Jahr des Feuerpferdes ist. Da das Pferd an sich schon ein Feuerzeichen ist, steht es für ein intensives Jahr, in welchem das Feuerelement doppelt repräsentiert ist. Das letzte Feuerpferd-Jahr war übrigens 1966. Doch bedenkt bitte, dass das neue Jahr im chinesischen Kalender erst am 17. Februar beginnt und nicht bereits zum 1. Januar.

Dann habe ich mir angeschaut, was in dem vorherigen Einser-Jahr 2017 politisch gewesen ist. Es fing damit an, dass Donald Trump im Januar das erste Mal zum US-Präsidenten ernannt wurde und die Politik der USA begonnen hat, umzukrempeln. Auch das nun beginnende Jahr hat er bereits bedeutsam angefangen, als er in Venezuela auf Wildwest-Art dessen Präsidenten Nicolas Maduro entführen ließ. Doch dazu später mehr.

Im Mai jenes Jahres gewann der bisherige parteilose Emmanuel Macron die Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Dies zeigte anschaulich den Niedergang der bisherigen Parteien nicht nur dort, sondern auch in anderen Ländern Europas, inkl. Deutschland. Diese Entwicklung hat sich bis heute fortgesetzt, da es die traditionellen Parteien bisher kaum vermochten, diese Wähler wieder zurückzugewinnen.

Ich bemühe mich, diese Entwicklung aus neutraler Sicht zu betrachten. Wie auch im persönlichen Bereich, geschehen Veränderungen in der Parteienlandschaft nur dann, wenn vorher bei den betroffenen Politikern entscheidende Bewusstseinsentwicklungen erfolgt sind. Auch wenn diese aktuell nicht sichtbar sind, bedeutet es für mich nicht, dass sie nicht doch noch geschehen könnten.

Ich persönlich hatte bis 2016 in Mannheim vier Symposien für den Neuen Menschen auf der Neuen Erde organisiert. Als Trump zum US Präsidenten gewählt wurde, habe ich entschieden, dass es wieder die Aufstiegstreffen benötigte, die ich bereits 10 Jahre vorher organisiert hatte. Der Grund war, dass ich meinen Fokus verstärkt auf unseren Lichtwerdungsprozess lenken wollte.

Interessanterweise hatte ich mir bereits im November des letzten Jahres Gedanken darüber gemacht, in diesem Jahr mit den Aufstiegstreffen weiterzumachen. Das hat auch damit zu tun, dass ich mich bereits seit dem vergangenen Jahr wieder verstärkt auf die göttlichen Energien des Einsseins und des Lichts ausrichte. Als ich diese Botschaft verfasste, staunte ich deshalb sehr, wie sich alles wieder fügt.

Wie ich bereits schrieb, bedarf aus meiner Sicht für Neuanfänge ein verändertes Bewusstsein, damit diese auch erreicht werden. Doch verändert der Mensch sein Bewusstsein noch am ehesten durch die Bewältigung von Krisen und Konflikten. Wenn also das vergangene Jahr für Euch sehr krisenreich gewesen war, so hatte dies im Sinne eurer Bewusstseinsentwicklung seinen Sinn.

Genau das gleiche trifft für mich auch auf das globale Geschehen zu. Hier kam es bereits im vergangenen Jahr durch diverse Entscheidungen des US-Präsidenten Donald Trump zu Krisensituationen unter anderem innerhalb der NATO und der Europäischen Union. Dies bot bereits die Chance, hieran zu wachsen und sich neu aufzustellen.

Da sie dies im vergangenen Jahr aus meiner Sicht noch nicht vermochten, eskalierte das Geschehen mit der Entführung des Präsidenten Maduro in Venezuela. Und wenn die beiden Organisationen in den nächsten Wochen weiterhin keinen Weg finden, mit Trump umzugehen, wird die nächste Eskalationsstufe möglicherweise Grönland heißen.

Donald Trumps Handeln sehe ich weder als negativ noch als positiv, denn es geht für mich aus höherer Sicht betrachtet eher um die Auswirkungen und was er in der Welt auslöst. Auf der menschlichen Ebene ist es oft so, dass jemand durch ein solches Verhalten unbewusst bei seinem Gegenüber mehr Klarheit fordert und das die eigenen Positionen auch klarer vertreten werden sollen.

Das lässt sich für mich auch auf die globale Politik übertragen und kann besonders der Europäische Union im Endeffekt nur gut tun. Somit stellt sich die Frage, ob die Nato oder die EU sich verändern können oder ob sie stattdessen scheitern werden? Wir dürften es in diesem Jahr sehen.

Es bleibt also weiterhin in der Welt hochspannend. Wie bereits in früheren Botschaften angesprochen, ist die höchste Eskalations-Stufe für mich immer noch nicht erreicht, welche die Veränderungen hin zu der Neuen Zeit bewirken würden. Uns stehen also aus politischer, gesellschaftlicher und auch wirtschaftlicher Sicht weitere schwierige Jahre bevor.

Doch hat dies alles aus höchster Sicht weiterhin das Ziel der Erreichung einer umfassenderen Bewusstheit zuerst auf der individuellen menschlichen Ebene und dann übergreifend natürlich auch global betrachtet für die ganze Menschheit. Da ich aktuell geographisch eine andere Perspektive habe, denke ich darüber nach, ob diese Entwicklung nicht im Wesentlichen auf die westliche Welt bezogen ist, denn in Ländern wie Thailand könnte es andere Bewusstwerdungsprozesse geben.

Die weiter stärker werdenden Polarisierungen und vermehrten Krisen auch innerhalb eines Landes wie fehlende Wohnungen in Deutschland, Migrationsprobleme Energiepreissteigerungen, etc., sollen uns aber nicht dazu verleiten, fatalistisch den Kopf in den Sand zu stecken, sondern sich bewusst mit dem auseinanderzusetzen, was diese Krisen bei uns auslösen.

Ich sehe diese auch nicht aus der Sicht globaler Verschwörungen, denn dann projiziere ich nur die eigenen Ängste und Hilflosigkeit gegenüber der Politik auf etwas, was außerhalb von mir ist. Und da ich gegen die Politik der Mächtigen nur schwer etwas tun kann, erlebe ich aus diese Perspektive betrachtet meine Ohnmacht nur um so stärker.

Am Hilfreichsten ist es deshalb, wenn ich mich mit den göttlichen Ebenen verbinde und in das göttliche Vertrauen gehe, dass für mich immer vollkommen gesorgt sein wird. Das erlebe ich persönlich gerade in Bezug auf meinen Rückflug nach Frankfurt, bei dem auch etwas dazwischen kommen könnte, wenn die Maschine wegen dem derzeitigen Wetterverhältnissen durch Eis und Schnee dort nicht landen könnte.

In diesem Fall und wie auch bei dem, was wirtschaftlich und gesellschaftlich an Krisen noch auf uns zukommen mögen, können wir immer innerlich etwas tun, indem wir uns mit dem göttlichen Licht oder unserer göttlichen Führung verbinden, alle innerlichen Ängste und die Schreckensmeldungen der Medien innerlich loslassen und bewusst aufhören, auf die Mächtigen da draußen mit Wut und Verurteilung zu reagieren.

Dann können wir beginnen, unsere Wut, Ängste und Ohnmacht aus unserem göttlichen Herzen heraus wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten. Bleiben wir dadurch in unserer Mitte und unserer Rühe, können wir mit der neu gewonnenen inneren Klarheit und Bewusstheit, meist auch über die Kommunikation mit unseren geistigen Helfern individuelle Lösungen finden.

Daneben hätten wir in einem Einser-Jahr grundsätzlich die Möglichkeiten, neue gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Konzepte zu realisieren. Doch liegt dies an uns allen, ob wir als Menschheit in der Lage sind, die dafür notwendige kritische Masse bereits zu erreichen oder nicht. Im Dezember des vergangenen Jahres habe ich dazu eine irdisch-kosmische Geschichte mit dem Namen „Das Erwachen der Menschen“ herausgebracht (Link: https://spiritlight.de/das-erwachen-der-menschen/). Ich hoffe, dass sie hilfreich dabei ist, die für den Wandel vorgehenden Schwingungsfrequenzen zu erreichen.

Damit wünsche ich uns Allen ein Jahr, in dem wir die notwendigen inneren Schritte tun und innerlich zu mehr Frieden, Klarheit und Wahrhaftigkeit finden, um dann diese Eigenschaften mit größerer Bewusstheit nach Außen in eine friedlichere, erfülltere und harmonischere Welt zu tragen.

Das könnte dich auch interessieren …