2001: Odyssee im Weltraum

Produktion: GB 1965-68

Regie: Stanley Kubrick

Hauptdarsteller:
Keir Dullea (Dr. David Bowman)
Gary Lockwood (Dr. Frank Poole)
Willim Sylvester (Dr. Heywood R. Floyd)

Inhalt

Es geht um einen geheimnisvollen Monolithen. Am Anfang des Filmes bewirkt dieser Monolith vor über 300.000 Jahren die Entwicklung der damaligen Affenmenschen zu uns heutigen Menschen. Danach wird ein Schnitt in die Gegenwart gemacht und wir sehen, wie auf dem Mond ein identisch aussehender Monolith aus dem Mondgestein ausgegraben wird. Als er mit dem Sonnenlicht in Berührung kommt, sendet er geheimnisvolle Funksignale in Richtung eines Jupitermondes. Um diesem Rätsel auf den Grund zu gehen, wird ein Raumschiff dorthin geschickt. Es heißt Discovery und mit an Bord ist der intelligente Computer HAL9000.

Ausgelöst durch einen Inneren Konflikt, weil sich mehrere seiner Anweisungen oder Befehle widersprechen, sterben fast alle Besatzungsmitglieder während des Fluges. Als einziger bleibt David Bowman am Leben und findet am Ziel seiner Reise in der Umlaufbahn des Jupiter einen weiteren geheimnisvollen Monolithen vor. Dieser hat einen mehrere Kilometer großen Umfang und Bowman schwebt in ihn hinein, wird in einen anderen Teil der Galaxie katapultiert und landet auf einen geheimnisvollen Planeten. Dort sieht er sich selbst als ein älterer und bald sterbender Mann. Nachdem er seinen Tod miterlebt hat, erlebt er seine astrale Neugeburt und begibt sich als geistiges Wesen auf eine Reise zurück zur Erde.

Spirituelle Botschaft

Stanley Kubrick‘s “Odyssee im Weltraum” gehört zu den Klassikern der Science-Fiction. Der Film ist über 30 Jahre alt, hat allerdings für mich bis heute nicht an Reiz verloren. Er war für mich lange Zeit mein Lieblings SF-Kinofilm, bis er von Contact abgelöst wurde. Genau wie Contact handelt es sich hier um einen leisen Science-Fiction, ohne Weltraumschlachten, ohne reale Außerirdische, dafür mit viel Tiefsinn zum Nachdenken.

Der Monolith mit dem geheimnisvollen Einfluß auf die Entwicklung der Affenmenschen ist für mich eine Schöpfung einer außerirdischen Macht, die daran interessiert ist, daß sich das Leben auf der Erde hin zu einem höheren Bewußtsein entwickelt. Der andere Monolith auf dem Mond sendet über Funksignale nur die Information an diese außerirdische Macht zurück, daß die Menschheit zu einer raumfahrenden Rasse geworden ist.

Der Schluß dieses Filmes ist sehr phantastisch und läßt viele Interpretationsmöglichkeiten offen. Für mich spielt sich dort vieles im Geist des Hauptdarstellers David Boman ab. Boman befindet sich, nachdem er in den Monolithen im All hineingeflogen ist, in einem ganz anderen Teil der Galaxie und zudem in einer anderen Dimension. Er ist nicht mehr mit seinem physischen Körper verbunden, sondern sieht ihn von außerhalb. Sein menschlicher Körper altert und nach seinem Tod wird er in einem Astralkörper wiedergeboren. In diesem kann er sich kraft seiner Gedanken fortbewegen. Er verläßt seine bisherige Umgebung und reist zurück zur Erde. Bei seiner Ankunft wird hier gerade ein atomarer Konflikt ausgelöst und er weiß genau, was für ihn zu tun ist.

Er ist zu einem Beschützer der Erde geworden und kann aus seiner feinstofflichen Ebene heraus für das Wohl und die weitere Entwicklung der Menschheit sorgen.

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