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Die Macht über unser Leben oder wie wir in unsere Kraft finden

von Stefan Andromis Herbert - Datum: 17.02.08


Derzeit geschehen bei mir sehr transformative innere Prozesse, an denen ich Euch in diesem Text teilhaben lassen möchte. Es wandeln sich bei mir im Moment ganz entscheidende Dinge. Und wenn ich dies so schreibe, meine ich nicht die vielen kleinen Veränderungen, die ich im Laufe der letzten Jahre ständig gespürt habe, sondern wirklich große, tiefgreifende innere Wandlungen. Da ich mir im Klaren darüber bin, dass dieser Prozess nicht nur bei mir abläuft, sondern bei vielen anderen, möchte ich meine Impulse oder Erkenntnisse mit Euch teilen.

Es fing an mit einer heftigen Grippe mit Symptomen wie Halsschmerzen, Kraftlosigkeit, Magenverstimmung, während dieser erlebte ich eine innere Krise, in der ich den Sinn von allem, was ich bisher als wichtig empfand, hinterfragte. Plötzlich war eine Leere in mir und alles war mir im wahrsten Sinne des Wortes „gleich gültig“. Ich erkannte, dass ich mich in der vergangenen Zeit mit Themen beschäftigt oder Dinge getan habe, die ich eigentlich nicht so gerne tat und stattdessen die Dinge, die ich lieber getan hätte, nicht tat. Hintergrund war ein tiefes Bedürfnis nach Anerkennung, welches bei mir bewirkte, dass ich mehr auf meine Mitmenschen achtete, als auf mich. Letzteres führte mich in die besagte Krise. In diesem Moment wurde mir klar, wenn ich meine Kraft oder Energie auf etwas verwende, was ich nicht gerne tue, fehlt sie mir natürlich für jene Dinge, die mich wahrhaftig erfüllen und damit zu jenem tiefen Inneren Glück führen, nach dem wir uns alle so sehr sehnen.

Doch oft wissen wir gar nicht, was uns wirklich erfüllt und was nicht. Das merken wir manchmal erst dann, wenn es zu spät ist, wenn wir uns mit dem, was uns nicht erfüllt, bereits ausgepowert haben. In dieser Situation habe ich mich Folgendes gefragt: Was würde ich tun, wenn ich monatlich einen finanziellen Betrag zur Verfügung hätte, keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen müsste und ich mein Leben frei leben könnte? - Ich ging im Geiste all die Dinge durch, die ich so tue und fand im Endeffekt heraus, dass ich viel lieber wieder Schreiben würde. Vor lauter Veranstaltungen organisieren und mich mit vielen anderen Dingen beschäftigen, habe ich dies in den letzten Jahren kaum mehr getan.

Ich schreibe hier davon, weil es Euch möglicherweise ähnlich ergeht und ihr auch nach mehr Klarheit über Euch, Euer Leben und Euren Platz in dieser bewegenden Zeit sucht. In diesem Fall fragt Euch einfach, was Ihr am liebsten tun würdet, wenn Ihr kein Geld verdienen müsstet, bzw. als Erwerbsloser kein Stress mit dem Arbeitsamt hättet, welches Euch möglicherweise ständig drängt, endlich eine solche Tätigkeit zu finden. Dann prüft genau, mit was Ihr Euch wirklich aus eigenen Antrieb beschäftigt und was ihr aus einem falsch verstandenen Gefühl des Helfens heraus eigentlich für andere tut. Ich hoffe, dies hilft Euch weiter und ihr findet auch den Willen, diese Erkenntnisse wirklich umzusetzen und etwas in Eurem Leben zu verändern.

Nun bin ich abgewichen von dem, was ich Euch eigentlich erzählen wollte. Denn Da sind derzeit ein paar Situationen in meinem Leben, wo ich mich ziemlich ohnmächtig fühle und zuerst der Ansicht gewesen bin, hier läuft etwas schief und ich habe die Situation nicht im Griff. Da ist z.B. mein neuer DSL-und Telefon-Anschluss, der leider sehr auf sich warten lässt. Normalerweise dauert es nur 3-4 Wochen, bei mir sind es aber jetzt schon neun Wochen und ich warte immer noch. Sicherlich mag dies auf dem ersten Blick kein ernsthaftes Thema sein, doch hat es bei mir enorm was ausgelöst und mir Einiges über mich selber bewusst gemacht.

Hiermit möchte ich aufzeigen, dass ich mich in einer Situation befinde, in welcher ich mir von meinem Ich-Bewusstsein (oder Ego) her etwas wünsche, das ich nicht kriege und ich mich deshalb machtlos fühle. Als ich fragte, was mir dieses Ereignis sagen soll, hieß es: „Es geht darum, dass du in Deine Kraft findest“. Eine andere Antwort könnte auch lauten, dass ich mir meiner göttlichen Macht wieder bewusst werde und mich endlich selber „ermächtigen“ soll. Doch wie geht das?

Ich kenne eine vergleichbare Situation aus einer Zeit, als ich in einer finanziellen Krise steckte und aus eigener Kraft nicht herausfand. So sehr ich auch gegen die Krise ankämpfte, es klappte nicht. Ich wurde sogar nur noch tiefer hineingerissen. Damals half es mir zu erkennen, dass ich eigentlich gegen mich selber kämpfte und in einem solchen Kampf gibt es nur einen Verlierer: ich selbst. Also habe ich aufgehört zu kämpfen, habe die Krise so angenommen, wie sie war und habe nach oben an meine Führung gebeten, sie mögen mir doch bitte helfen.

Solche Bitten kennt Ihr bestimmt auch. In dem Moment, in welchen wir unser Herz wahrhaftig öffnen, um Hilfe bitten und dabei alles loslassen, dem Göttlichen, dem Universum oder dem Großen Ganzen bedingungslos unser Leben übergeben in dem Sinne „Herr, Dein Wille geschehe“, werden wir frei. Dann löst sich innerlich, was uns bis dahin blockiert hat und mit diesem Prozess klären sich auch die uns blockierenden Umstände im Außen. Wichtig ist mir dabei, dass wir nicht fordern und an unserem (Ego-) Wunsch festhalten, sondern dass wir ihn der Höheren Einsicht überlassen in dem Bewusstsein, dass nur diese (unser Höheres Selbst oder Gott) weiß, was wirklich hilfreich für uns ist und was nicht. Genau das wissen wir in der Identifikation mit unserem Verstand oder unsere Ego nämlich oft nicht. Wir haben nicht den Überblick über unser Leben und über unseren Seelenplan. Abgesehen von all den Gedankenmustern und Emotionen, die wir aus unserem Bewusstsein verdrängt haben und die wieder auf sich aufmerksam machen.

So begegne ich immer wieder Menschen, die fordern kraft der göttlichen Macht in Ihnen ihr Recht auf die Erfüllung des besagten (Ego-) Wunsches. Doch funktioniert dies wirklich? Oder begeben wir uns dadurch nur noch tiefer in die Verstrickungen von Macht und Ohnmacht, erfahren nicht sogar noch intensiver und deutlicher diesen inneren Kampf zwischen unserem irdischen Ich und dem Höheren göttlichen Selbst?

Es ist mir natürlich klar, dass unser höheres Selbst und unsere irdisches Ich nicht von einander getrennt sind, sondern dass wir uns nur in der Identifikation mit unserem „Ich“ als getrennt und damit als ohnmächtig empfinden. Doch frage ich mich, ob dies wirklich der funktionierende Weg der Wiedervereinigung mit unserem höheren Geistaspekt ist? Oder ist es nur wieder ein Irrweg, der uns weiterhin macht- und kraftlos bleiben lässt?

Also frage ich mich, was ist das für eine Macht, die wir annehmen mögen? Haben wir denn überhaupt eine Macht über unser Leben? Können wir mitentscheiden, was geschieht oder können wir überhaupt etwas entscheiden? Oder haben wir mit unserem irdischen Ich nur die Freiheit zu entscheiden, ob wir uns unserer „Höheren Macht“ anvertrauen wollen oder nicht?

Für mich ist es so und solange ich mich weigere, diesen Weg des Loslassens und Vertrauens zu gehen, drehe ich nur Warteschleifen und erreichen nicht wirklich mein Ziel der allumfassenden Bewusstwerdung über mich und die Verschmelzung mit meinem wahren Göttlichen Kern. Doch wenn ich in solchen Momenten die Befriedigung meiner Ich-Bedürfnisse loslasse und ins vollkommene Vertrauen gehe, dann finde ich in jenen Zustand der Inneren Ruhe und des Friedens mit mir selber. Denn dann höre ich auf, gegen mich und mein Schicksal anzukämpfen und nehme mein Leben so an, wie es ist.

In diesem Sinne bedeutet der Ausdruck „In meine Kraft finden“ für mich die Vereinigung mit der Höheren Macht oder Kraft, die aus meinem göttlichen Kern heraus mein Leben lenkt. Zu versuchen, die Macht über diese Innere Kraft aus unserem Ego heraus zu erhalten, funktioniert für mich nicht. Denn dann würde ich meinem göttlichen Kern und damit mir selber nicht wirklich vertrauen. Gehe ich allerdings in das Vertrauen und mache meinen Verstand zum Diener dieser Kraft, fließt sie frei in mir, wirkt durch mich und kann mich wie von einem universellen Navigationsgerät geleitet, zu all den wunderbaren Dingen in meinem Leben führen.

Doch das Loslassen oder Führen lassen fällt uns bekannter Weise nicht leicht. Normalerweise haben wir das Bedürfnis die Dinge in unserem Leben, die uns nicht gefallen, ändern zu wollen. Da sind möglicherweise Erwartungen auf einen bestimmten Job, wir haben zu wenig Geld um uns etwas zu Gönnen oder sind in unserer Partnerschaft unglücklich. Doch wer möchte hier etwas ändern? Es ist unser irdisches Ich oder unser Ego, das sich in den derzeitigen Lebensverhältnissen nicht angenommen und geliebt fühlt.

In anderen Fällen erleben wir Ärgernisse oder gar Schicksalsschläge wie ein Autounfall, eine verlorene Geldbörse, eine kaputte Waschmaschine, die wir natürlich auch gerne ungeschehen machen möchten. Doch sind diese Ereignisse nun mal genau so passiert und wir können daran absolut nichts mehr ändern. Es hilft uns auch nicht weiter, wenn wir uns darüber aufregen, dass es nur geschehen konnte, weil wir nicht in unserer Macht waren. Meint Ihr wirklich, ein Autounfall, der in unserem Seelenplan vorgesehen gewesen ist, lässt sich so ohne weiteres verhindern? Aus meiner Sicht nur, wenn wir das dahinter liegende Problem vorher gelöst hätten, mit welchem wir ihn in unser Leben zogen. Doch das vermochten wir zu dem Zeitpunkt als es geschah nicht und wir benötigten den Unfall, um die Zusammenhänge erst wirklich zu erkennen.

Solche und andere unangenehme Situationen begegnen uns, um aufzuzeigen, wo wir mit unserem Denken nicht im Einklang mit dem Göttlichen sind oder anders ausgedrückt, wo wir nicht in der Einheit sind. Damit meine ich die Verschmelzung mit dem Höheren Willen, unser Höheres Selbst oder mit dem Göttlichen, das viel besser weiß, was für uns wesentlich ist. Ich will hier nicht sagen, „was für uns richtig“ ist, denn dann bewerten wir nur wieder.

Wie wir diesen Weg gehen, liegt natürlich an uns. Wir könnten unsere Ängste, unsere Ohnmacht und Hilflosigkeit annehmen und bedingungslos darauf vertrauen, dass alles schon seine Richtigkeit hat. Oder wir fordern weiterhin im Recht zu sein und versuchen mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Doch dann wird uns genau dieser Kopf schmerzen. Der Unterschied beider Wege liegt für mich darin, dass der eine die direkte Erlösung des Inneren Schmerzes ist, während der andere den äußeren Schmerz als Spiegel wählt. Mir geht es deshalb nicht darum, den Kopf in den Sand zu stecken und sich darüber zu beschweren, dass wir nichts ändern können und unserem Schicksal hoffnungslos ausgeliefert sind, sondern die Verantwortung für all das zu übernehmen, was uns in unserem Leben geschieht. Denn wir haben es angezogen. Wir haben eine Resonanz zu dem Ereignis gehabt.

Wir nehmen unsere Verantwortung wahr, wenn wir das Ereignis (z.B. den Autounfall) anerkennen und nicht aus unserem Leben zu verdrängen versuchen. Es ist nun mal passiert und gehört somit zu uns und in unser Leben. Das ist eine Tatsache und solange wir versuchen, dies zu verdrängen, lernen wir nicht mit den Dingen umzugehen, die wir angezogen haben. Rhonda Byrne nennt es in ihrem Buch und dem gleichnahmigen Film „The Secret – Das Geheimnis“ das Gesetz der Anziehung. Doch ist seine Botschaft auch jene, alles in unser Leben ziehen können, was wir uns wünschen. Und hier sind wir wieder bei dem schon angesprochenen Thema unserer Ego-Wünsche. Denn so funktioniert es meiner Ansicht nach nicht, da wir nur jene Dinge anziehen, die auch wirklich in unseren Seelenplan gehören.

Für mich geht es nicht um das Finden des großen magischen Schlüssel, mit dem wir alles erreichen können, uns quasi jeden Wunsch erfüllen lassen können, wie in einer Universal-Bestellung an das Universum. Das wünscht sich natürlich unser Verstand. Doch der Sinn unsers Lebens liegt nicht darin, Mittel oder Wege zu finden, dass sich unser Verstand in seinem Mangel- und Minderwert-Bewusstsein kurzfristig etwas wohler fühlt. Diese Ansicht finden wir auch in keiner der großen Weisheitslehren unserer Welt.

Für mich liegt der Sinn in solchen Krisen darin, sich aus den Inneren Zwängen und verengten Blickwinkeln zu befreien. Der Ausdruck „eng“ findet sich nicht umsonst in dem Wort Angst wieder. Ängste machen uns eng, weil wir uns nicht eine Innere Freiheit in unserem Denken und Handeln erlauben. So erleben wir in uns Mauern die uns jeden Tag daran hindern, jene wunderbaren Wege zu den von uns nicht bewohnten Räumen im Inneren unserer Seelenwelt zu entdecken. Unser Leben funktioniert dann wie in eingefahrenen Geleisen, jeden Tag der gleiche Trott, der uns immer destruktiver und depressiver werden lässt. Bis wir die Situation erkennen und den Mut finden, etwas zu ändern, sprich eine dieser Mauern in unser Inneren Seelenwelt niederzureißen und die dahinter verborgenen Räume zu erkunden.

Unsere Ängste halten uns klein und schwach, hindern uns daran, die Großartigkeit und die wahre Schönheit unseres ganzen umfassenden Seins zu erkennen. Wir leben dann auch nicht in der Gegenwart, also im Jetzt, sondern hängen an der Vergangenheit, in welcher wir unangenehme Erfahrungen gemacht haben und ängstigen uns davor, dass diese sich in Zukunft wiederholen werden. Doch solange wir zu viel Aufmerksam auf die Vergangenheit richten, die wir sowieso nicht ändern können, um etwas in unserer Zukunft zu vermeiden, was sich noch gar nicht realisiert hat, haben wir auch nicht die Kraft und Energie frei für die Gegenwart. Doch nur hier sind wir in der Lage, die Weichen neu zustellen und wirklich etwas in unserem Leben zu verändern.

Emotionen wie Angst, Wut, Trauer, Verzweiflung, Ohnmacht, etc. sind immer ein Produkt unserer Aufmerksamkeit auf die Vergangenheit. Doch wie begegnen wir Ihnen am besten? In dem wir uns bemühen, im Jetzt oder in der Gegenwart zu sein. Praktisch bedeutet dies für mich, all unsere Emotionen nur wahrzunehmen, sie nicht zu verurteilen. Wenn wir etwas nicht bekommen oder ein unangenehmes Ereignis da ist, dann entsteht diese Situation auch nur, um uns diese Emotionen bewusst zu machen; damit wir sie wieder würdigen, akzeptieren, wertschätzen oder annehmen. Tun wir dies, ist es OK, dann wird sich das jeweilige Ereignis auch nicht mehr wiederholen. Denn es hat dann seinen Sinn erfüllt.

Zum Schluss möchte ich noch einmal auf den Aspekt mit der Macht oder der Kraft zurückkehren. Wenn ich nur die Dinge tue, die mich wirklich erfüllen, dann geben sie mir Kraft. Ist das nicht eine andere Ausdrucksweise von in „seiner Kraft sein“? Und wenn ich mich mit meinem irdischen Willen dem höheren göttlichen Willen öffne und ihn annehme, wirke ich in meiner Umwelt mit der ganzen göttlichen Macht meines umfassenden Seins. Wir erfahren dann unser Leben wie im Fluss und fließen nicht gegen, sondern mit dieser Kraft, dessen größter Wunsch es ist, sich durch uns erfüllend in dieser Welt auszudrücken.

Ich wünsche Euch neben vielen wunderbaren Erkenntnissen auch viel Erfolg beim Finden Eures Weges in eure ureigene göttliche Kraft.

Alles Liebe,

Stefan Andromis Herbert




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