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Wahrhaftiger Wandel durch Liebe und Vergebung

Von Stefan Andromis Herbert - Datum: 15.07.2015


Es heißt, wir leben in einer Zeit des Wandels. Da Veränderungen zu unserem Leben dazugehören, stellt sich die Frage, was das Besondere an dieser Zeit ist, gerade im Zusammenhang mit dem Jahr 2012?

Eine grundlegende Eigenschaft unseres Lebens besteht darin, dass der Mensch sich weiterentwickelt und sich damit ständig verändert. So wie sich das Leben eines einzelnen Menschen wandelt, so hat sich auch die Menschheit als Ganzes seit Anbeginn ihres irdischen Daseins immer wieder gewandelt. In dieser Zeit ist sich der Mensch seiner Existenz immer bewusster geworden, hat sich aus dem Tierreich erhoben und einen Intellekt und menschliche Werte entwickelt. Er hat das Feuer und die Metallverarbeitung, die Sprache und die Schrift erfunden, aber auch immer gefährlichere Waffen, einen starken Egoismus und ein raffiniertes Geldsystem. Damit hat er seinen Lebensraum sehr stark verändert, hat Wälder gerodet, Natur kultiviert, Straßen und Häuser gebaut. Wir leben zwischenzeitlich vollkommen anders, als noch vor 10.000 Jahren.

Aber man könnte auch behaupten, dass der Mensch sich in den letzten Jahrtausenden nicht wirklich gewandelt hat. Nach dieser These haben sich nur die Hilfsmittel geändert, mit denen er seine Macht und Herrschaft immer perfekter ausübt. Sein Handeln wird immer noch durch Emotionen, wie Angst, Schuld, Neid und Gier geprägt. Die Anzahl der Kriege und kriegerischen Konflikte auf der Welt haben bisher nicht abgenommen und wichtige politische Entscheidungen werden immer noch mehr aus wirtschaftlichen, anstatt aus menschlichen Gründen getroffen. Das war vor 5000 Jahren nicht anders als heute. Auch scheint der Mensch bisher aus immer wiederkehrenden gesellschaftlichen Krisen, wie den Untergängen von Zivilisationen, nicht wirklich etwas gelernt zu haben und in Europa wurde die Fremdenfeindlichkeit bisher auch nicht wirklich überwunden.

Betrachtet man die Geschichte der Menschheit mit all ihren technologischen und kulturellen Errungenschaften, so könnte man meinen, dass unserer Leben immer freier und zufriedener geworden ist. Doch Technologien wie Smartphones, Facebook und andere soziale Medien, die Telefonüberwachung der Geheimdienste und der bargeldlose Zahlungsverkehr machen uns im Grunde genommen noch abhängiger und unfreier. Sie spiegeln uns nur die Illusion der Freiheit eines selbstbestimmten Lebens, hinter denen aber weiterhin jene inneren Zwänge des Handelns bestehend aus existentiellen Ängsten, Schuldgefühlen, Neid und Gier anzutreffen sind. Wo entsteht in unserer Welt nun dieser "besondere" Wandel und wo verändert sich wirklich etwas zum Guten?


Der wahre Wandel findet im Bewusstsein statt

In den letzten 50 Jahren haben es vielleicht 10 % der Weltbevölkerung geschafft, ein Leben ohne echte existentielle Not zu verwirklichen und eine freie Zeit neben der Arbeit zu genießen. Also ein im Vergleich zu früheren Generationen besseres Leben zu leben. Doch beschreibt dies nur eine äußere Veränderung, welche ein Bruchteil der Menschen auf diesem Planeten betrifft und die zudem auch noch sehr zerbrechlich ist. Denn, wie schnell kann ein Geldsystem zusammenbrechen und das bequeme und komfortable Leben wäre vorbei? Wie plötzlich können Naturkatastrophen an einem Tag zerstören, was über Jahrzehnte mühsam an Eigentum aufgebaut wurde? Wie leicht kann Terror uns in Ängste und Chaos versetzen und bewirken, dass wir durch existentielle Nöte und einer polarisierenden Propaganda unsere hohen Ideale an Menschlichkeit wieder vergessen?

Zu diesem Wandel gehört für mich deshalb nicht, dass wir immer mehr Kapital anhäufen, immer teurere Autos oder Smartphone besitzen und in unserem Leben immer mehr Eigenverantwortung an Politiker, Rechtsanwälte und Versicherungen abgeben. Ein wahrhaftiger Wandel vermag uns deshalb nur dorthin zu tragen, wo wir erkennen, dass alle Menschen auf diesem Planeten unsere achtenswerten Brüder und Schwestern sind mit denselben Rechten auf ein freies, gleiches und selbstbestimmtes Leben. Und das dieser Planet mit seiner einmaligen Natur und allen seinen wunderbaren Geschöpfen nicht unser Eigentum ist, sondern wir nur als „Gast“ hier sind.

Der Wandel von dem ich spreche, bezieht sich wesentlich auf unser Bewusstsein. Seit vielen Tausend Jahren ist unser Denken geprägt von der Rechtsauffassung der Bestrafung, auch bekannt unter dem Ausdruck „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Dies bedeutet, wenn jemand einen Mitmenschen verletzt oder schädigt, erhält er dafür eine vergleichbare Bestrafung. Eine ausgeübte Gewalt kann dabei leicht zu Gegengewalt führen, die eskalieren und damit noch mehr Gewalt verursachen kann, als ursprünglich geschehen ist. Oder der Täter frisst den Ärger über seine Bestrafung in sich hinein und schadet sich damit nur selbst. In diesem Denken gibt es somit keinen wirklichen Ausweg aus der einmal entstandenen Gewaltspirale.

Dem Zugrunde liegt auch das Konzept der Schuld, in dem unser Handeln in Richtig und Falsch eingeordnet wird. Was richtig und was falsch ist, entscheiden die über uns herrschenden Eliten. Und da der einzelne Mensch aus ihrer Sicht nie wirklich alles richtig machen kann, gibt es auch keinen Ausweg aus der Schuld. Dieses Schulddenken oder die Erbsünde im Christentum ist übrigens auch der Hintergrund unseres Geldsystems. Denn jeder Geldschein, den wir in der Hand halten, bedeutet für uns nicht einen Wertbesitz, sondern es ist ein Schuldschein gegenüber der ausstellenden Bank. Wenn wir also 100 Euro in unserem Portemonnaie haben, so bedeutet dies, dass wir der Europäischen Zentralbank 100 Euro schulden.

Doch vor 2000 Jahren trat im Nahen Osten ein Mensch auf, der diese Art des Denkens veränderte. Er hieß Jesus von Nazareth und lehrte aus meiner Sicht zwei wesentliche Dinge: Erstens, Gott nimmt uns so an, wie wir sind und vergibt uns all unsere Schuld. Zweitens, wenn wir nicht möchten, dass uns jemand verletzt oder verurteilt, dann sollten wir dies auch nicht anderen Menschen antun. Damals wurde dieses revolutionäre Denken aber noch nicht wirklich verstanden. Denn Jesus Nachfolger in Rom übten dort und überall auf der Welt weiterhin ihre totalitären Macht und Herrschaft aus mit dem Höhepunkt einer brutalen menschenverachtenden Inquisition, anstelle göttliche Gnade und Vergebung walten zu lassen.

Aus meiner Sicht war der Mensch zu jenem Zeitpunkt noch nicht bereit, dieses revolutionäre neue Denken nicht nur zu verstehen, sondern auch in seinen Gemeinschaften wahrhaftig zu leben. Und so dauerte es eben 2000 Jahre, bis es nun durch eine größere Basis in der Menschheit verinnerlicht werden kann, die sich selbst mit Hilfe der allumfassenden göttlichen Liebe und Gnade immer mehr anzunehmen vermag und damit zum wahren Menschsein findet. Dies beschreibt den grundlegenden Bewusstseinswandel unserer Zeit, der so radikal und revolutionierend ist, dass wir großen Mut und Willen benötigen, um ihn wahrhaftig zu verinnerlichen. Mut und Willen sind notwendig, da dieser Weg von uns fordert, Opfer zu bringen und Liebgewonnenes aufzugeben.


Wandel bedeutet immer etwas Liebgewonnenes zu opfern

Wenn wir unser Leben verändern wollen, so müssen wir immer etwas opfern oder loslassen, was uns bisher wichtig gewesen ist. Doch das ist uns oft nicht klar und deshalb hängen wir zumeist an bisherigen Gewohnheiten oder Verhaltensweisen und vermögen aber dadurch nicht wirklich etwas in unserem Leben zu verändern und über uns hinauszuwachsen. Dazu diese Beispiele: Wenn ein junger Mensch sich entscheidet, von zu Hause auszuziehen und sein eigenes Leben zu beginnen, so muss er das meist bequemere und behütetere Leben bei seinen Eltern aufgeben. Wenn zwei Verliebte sich für ein gemeinsames Leben entscheiden, muss auch die eine oder andere Gewohnheit im Single-Dasein aufgegeben werden. Wenn ein Paar sich für Kinder entscheidet, so nehmen sie auch Einschränkungen ihrer bisherigen Lebensweise in Kauf.

Doch verlieren wir in all diesen Veränderungen nicht wirklich etwas, denn in Wahrheit entwickeln wir uns weiter, machen neue und vielfältige Erfahrungen und gewinnen dadurch ein glücklicheres und erfüllteres Leben als bisher. Das ist so, weil unser Dasein auf Entwicklung ausgerichtet ist. Erwachsen zu werden, Partnerschaften einzugehen und Familien zu gründen, sind wesentliche Bestandteile unseres menschlichen Lebens und mit ihnen machen wir wichtige Erfahrungen, um zu einem bewussteren Menschen zu reifen.

Genauso ist es auch in dieser besonderen Zeit des globalen Bewusstseinswandels. Vielleicht spüren wir, dass wir schon zu lange in unserem alten, aber oft bequemen Denken verharren, weil wir es so gewohnt sind, unseren Mitmenschen die Schuld für unser unglückliches und unzufriedenes Leben zu geben, anstatt dafür selbst die Verantwortung zu übernehmen. Denn dann wären wir gezwungen, eine unangenehme Entscheidung zu treffen und etwas bei uns selbst zu verändern. Tuen wir dies nicht, werden wir nie aus dem Laufrad unseres leidvollen und unerfüllten Lebens herauskommen. Dann werden wir die Lebensumstände, an die wir uns so sehr gewöhnt und angepasst haben, niemals loswerden und nicht wirklich etwas in unserem Leben verändern können. Wir werden dann nicht wirklich innerlich glücklich werden, nicht jenen Lebenspartner finden, nach dem wir uns so sehr sehnen und nicht wirklich unsere wahre Berufung finden.

Die Situationen in unserem Leben, in dem wir gefordert sind, etwas zu verändern, nennen wir Krisen. Wir sind unglücklich mit uns selber, wir spüren, dass eine Veränderung für uns ansteht, aber wir haben noch nicht den Mut und den Willen, diese aktiv anzugehen. Die Ursache ist eine Stagnation, weil wir aufgehört haben, uns weiterzuentwickeln. Das Leben ist aber immer Veränderung, weshalb es uns mit immer heftigeren Ereignissen dazu bringt, dies zu erkennen und entsprechend zu handeln. Doch sind wir als Mensch meist faul und träge und handeln deshalb erst, wenn der innere Leidensdruck zu groß geworden ist. Das trifft übrigens auch auf politische Krisen zu, wie z.B. jene zwischen Griechenland und der EU oder dem Flüchtlingsdrama.


Erlösung durch Liebe und Vergebung

Immer wieder habe ich auf meinem spirituellen Weg Menschen kennen gelernt, welche den eben beschriebenen Mut und Willen nicht aufzubringen vermochten und in entscheidenden Phasen in ihrem Leben hängen blieben. Sie hatten nicht den Mut und den Willen, sich ihrer eigenen Ängste und Schuldgefühle zu stellen, den tief in ihnen wohnenden Schmerz zu fühlen, ihre seelischen Wunden zu heilen und wirklich etwas in ihrem Leben zu ändern.

Ich gebe gerne zu, dass ich ähnliche Situationen auch immer wieder bei mir selber erkannt habe. Da ich weiß, dass es die allesumfassende göttliche Liebe gibt, mache ich mir dann bewusst, dass ich ein liebenswertes göttliches Wesen bin und bitte für mich um Vergebung. Dann vermag ich mir selber alles zu vergeben, was ich mir und anderen jemals angetan habe. Da die göttliche Liebe für mich die größte Macht in unserem Universum ist, kann man mit ihrer Hilfe alles vergeben. Alles, was wir unseren Mitmenschen jemals in diesem oder in anderen Inkarnationen angetan haben und alles, was jeder Mensch jemals sich selber oder der Menschheit angetan hat, einschließlich den schlimmsten Vergewaltigungen, Morden, Terroranschlägen, Unterdrückungen, Versklavungen, etc.

Wenn jemand daran zweifelt, dass die göttliche Liebe und Gnade nicht alles zu vergeben vermag, der möge sich bitte klar machen, dass sie sonst nicht die stärkste Macht im Universum wäre und es ansonsten keine wirkliche Hoffnung auf Erlösung geben kann. Für mich entspringt der Satz „Alles wird gut“ nicht aus einer kindlichen Naivität oder einer irrationalen Hoffnung, sondern beschreibt die höchste Wahrheit, mit der wir uns wieder auf die universale göttliche Ordnung ausrichten und dadurch den wahrhaftigen Wandel vollziehen.

Wie im richtigen Leben, ist es auch mit unserem Erwachen in das Neue Bewusstsein. In dem wir unser altes Denken in Form von Schuldvorwürfen und Machtansprüchen als Teil unseres alten Lebens erkennen und loslassen, erwachen wir in das Neue Bewusstsein der Einheit. Dabei müssen wir auch etwas opfern, nämlich unser Ego und unsere Rechthaberei. Doch vermag uns dadurch bewusst zu  werden, dass es um mehr geht, also nur um unser eigenes Glück. Denn, es geht um das große Ganze und dass wir nur dann zu einem wahrhaftigen glücklichen Leben finden, wenn unser Denken und Handeln im Einklang mit der ganzen Schöpfung geschieht.

Dann erkennen wir auch die wunderbare Vision, welche uns in die Neue Zeit führt, als göttliche Wesen auf einem göttlichen Planeten.






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